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Das vergangene Wochenende
stand in Zellerfeld ganz im Zeichen des Schießsports. Die Schützengesellschaft
von 1 539 hatte zum Fest eingeladen. Die Teilnehmer traten in verschiedenen
Disziplinen gegeneinander an, zudem wurde ordentlich geschlemmt, und zum
Höhepunkt der Veranstaltung fand die Proklamation der Majestäten statt.
Zur Eröffnung des
Schützenfests leisteten sich Teilnehmer am Freitag zunächst beim
Polterabendschießen einen Wettkampf vor den Scheiben, bei dem laut Verein nur
die zusätzliche Teiler-Wertung den Ausschlag gab. Die Majestäten des
Wettbewerbs wurden anschließend bei einem Oberharzer Tzscherper proklamiert.
Schützenvogt Rolf Köhler stellte jeden Teilnehmer zunächst mit einem lockeren
Spruch der Tzscherperrunde vor. Neben Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch
(SPD) und weiteren Vertretern aus der Politik haben ebenfalls elf Abordnungen
der Schützengesellschaften aus den umliegenden Orten teilgenommen, darunter
etwa die Schützengesellschaft „Gut Ziel" Franzenburg aus Cuxhaven. „Sie
begleiteten das Schützenfest über zwei Tage, der Gegenbesuch startet am
kommenden Wochenende", so der Zellerfelder Verein.
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Der Samstag begann mit
einer Kaffeetafel für jedermann. Das anschließende Vogelschießen habe sehr
großen Anklang gefunden, heißt es von den Schützen. Das Ziel: aus einer
ungewohnten Entfernung einen Wappenvogel stutzen. Andreas Mavroidakis von der
Schützengesellschaft „Gut Ziel" Franzenburg schoss das letzte Teil ab und
entschied dadurch den Wettbewerb für sich.
Am Abend stieg die
Spannung in der Zellerfelder Schützenklause, denn es wurden die neuen
Würdenträger proklamiert. Zudem vergab der Verein den sogenannten
„Suppenorden" an Volker Urbainczyk. Es galt, aus zehn Schüssen die meisten
Zehntel zu erreichen. Urbainczyk darf für seine erbrachte Leistung jetzt ein
Jahr kostenlos die Freitagssuppe genießen.
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Am Sonntag klang das
Feierwochenende langsam aus. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein
Gottesdienst in der Schützenklause sowie ein deftiges Festessen. Prädikantin
Iris Künstel hatte ihr „Wort am Sonntag" auf das Zellerfelder Schützenfest
abgestimmt. Unter anderem bezog sie sich in ihrer Predigt auf die gewachsene
Verbundenheit zwischen der St.-Salvatoris-Gemeinde und den Zellerfelder
Schützen sowie auf deren 487-jährige Zugehörigkeit zum Ort.
Anschließend führte der
Schützenvogt aus, was der Verein im laufenden Jahr bereits geleistet hat,
darunter ein Benefiz-Schießen sowie die Bewerbung für die Auszeichnung „Sterne
des Sports". Köhler bedankte sich zudem „bei allen Beteiligten, die dazu
beigetragen haben, dass die Zellerfelder Schützengesellschaft heute so gut
dasteht." Stolz berichtete er zudem, die Schützengesellschaft Zellerfeld
werde mit 55 Starts an der Landesverbandsmeisterschaft in Hannover teilnehmen.
70 Leute besuchten laut Verein anschließend das Festessen, viele auch von
außerhalb, darunter die befreundeten Schützenvereine aus Halchter, Vienenburg
und Clausthal. „Neben guten Gesprächen und Ehrungen für langjährige
Mitgliedschaften gab es auch eine besondere Ehrung für Gudrun Gries", und
zwar die Kette der Zellerfelder Schützengesellschaft für schießsportliche
Leistung, so die Mitteilung. Petra Mölter und Renate Richter erhielten zu ihrer
Überraschung die Auszeichnung Ehrenschützenschwester.
Nach der Bekanntgabe der
Zweitplatzierten wurde das Zellerfelder Schützenfest mit einem gemeinsamen
Abendessen beendet, red
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